One Day or Day One?

Leider habe ich nicht herausgefunden, von wem der Spruch stammt. Ich finde ihn sehr hilfreich und inspirierend, wenn es darum geht, den Perfektionsanspruch zu drosseln und einfach mit etwas loszulegen. Vor etwas über einem Jahr, am 29.05.2018, habe ich meinen Blog gestartet; fast ein Jahr später als ursprünglich geplant. Mein erster Beitrag hieß dann auch einfach Erster Blogbeitrag. Damit ich die Veröffentlichung nicht wieder verzögere, habe ich nicht mehr lange nach einem tollen Titel gesucht. Das Thema? Es ging um das Anfangen und einfach mal machen. Etwas, das mir offensichtlich schwer fällt 🙂 Immerhin habe ich es getan und irgendwann losgelegt, damit aus dem „one day“ kein Dauerläufer wird. „Day one“ habe ich somit in Angriff genommen.

Der ursprüngliche Plan zum Bloggen, der mittlerweile über zwei Jahre alt ist: 1-2 Blogbeiträge pro Woche verfassen. Eine lange Liste mit Themen habe ich dafür. Die Zeit frei zu schaufeln für Recherche, Nachschlagen, Schreiben, Redigieren, Bebildern, habe ich mir in dem Jahr viel zu selten genommen. Es sind acht Beiträge im ersten Jahr geworden.

Da man auch kleine Erfolge feiern und Meilensteine zelebrieren soll, hier meine „Erfolgs“-Bilanz:

  • Ich habe die Seite für den Blog eingerichtet
  • Ich habe meinen ersten Blogbeitrag ganz spontan herunter geschrieben und einfach veröffentlicht
  • Ich habe sieben weitere Beiträge verfasst
  • Der Blog ist nach über einem Jahr immerhin noch aktiv (und hat mehr als den ersten Beitrag zu bieten, was keine Selbstverständlichkeit ist)
  • Es existieren zwei weitere Beiträge (schon seit längerem) in der Entwurf-Version und können demnächst veröffentlicht werden
  • Der Blog hat 36 Follower über die ich mich wahnsinnig freue und denen ich unbedingt weiteres Lesefutter liefern möchte!
  • Ich habe sehr schönes Feedback auf meine Beiträge bekommen, das mich motiviert dabei zu bleiben

Da ich natürlich trotzdem sehr weit von meinen Zielen and Ansprüchen entfernt bin, habe ich mir für das kommende Jahr mehr vorgenommen.

Ich möchte auf jeden Fall einmal im Monat veröffentlichen und im Mai 2020 bei mindestens 20 Beiträgen auf dieser Seite stehen.

Um das auch wirklich umzusetzen, bedarf es einiger Änderungen:

  • Ein fest eingerichteter Zeit-Block einmal im Monat, um einen Beitrag zu schreiben und auch gleich veröffentlichungs-tauglich zu machen
  • Kürzere Beiträge, nicht zwingend durchrecherchiert
  • „Veröffentlichungs-Zwang“ zu einer bestimmten Deadline jeden Monat, egal wie ausgereift ich den Artikel finde

Ich bin sehr gespannt, wie ich das hinbekomme. Hast du noch Vorschläge und Ideen, wie ich besser in die Routine komme? Meine Hypothese ist, dass ich mit mehr Schreibpraxis schneller und entspannter werde. Ich habe mich auch mit Tools zur Strukturierung von Beiträgen und Ähnlichem beschäftigt, aber das scheinen mir nicht meine Themen zu sein.

Fragen zu Key Words und der dahingehenden Beitrags-Optimierung stehen auch noch auf dem Plan. Gib mir gerne Schlagwörter, Themen, Ideen rein für den Blog. Ich gehöre zu den Menschen, die im Austausch mit anderen, die eigenen Gedanken besser sortiert bekommen. Ich bin noch nicht ganz sicher wohin die Reise geht. Etwas, das auch sehr untypisch für mich ist. Ich kenne gerne das Ziel. Für meinen Blog marschiere ich jetzt einfach mal los in eine Richtung und gucke, was dabei heraus kommt.

Und jetzt veröffentliche ich Beitrag #9 einfach, damit es voran geht!

Herzliche Grüße

Kristina

Einblicke in ein „Mama-Start-up“ :-)

Wow! Das ist ein stolzer Moment für mich: Meine Freundin Dominika, die ich in einem Frauennetzwerk in Frankfurt kennengelernt habe, und die unter anderem sehr erfolgreich als Bloggerin unterwegs ist, hat über mich und meinen frisch gegründeten Online Concept Store Serendana (www.serendana.de) einen tollen Beitrag verfasst! In ihrer sehr beliebten Serie „Mama Start-Up“ interviewt sie Mütter, die den Sprung in die Selbständigkeit gewagt haben. Die Frauen berichten etwas über sich, ihre Idee, ihr Leben zwischen Familie und Job und geben Tipps für andere gründungswillige Mütter.

Da Dominika das Konzepts ihres Blogs im neuen Jahr etwas umstellen will, ist das Interview mit mir das Letzte in der Serie. Ich freue mich wahnsinnig, dass sie mich als „krönenden Abschluss“ ausgewählt hat.

Dominika meinte, das Interview sei typisch für mich und würde mich gut widerspiegeln. Ich bin super gespannt, was andere, die mich kennen, dazu sagen. Bitte schreibe mir in die Kommentare!!!

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Wie immer, fand ich es schwierig mich kurz zu fassen 🙂 Hat auch nur so halb geklappt… Da ich mir über meine Geschäftsidee viele Gedanken gemacht hatte, konnte ich auf die Fragen dazu ganz leicht antworten. Ich weiß genau, wie ich meinen Shop gestalten will, und wo die Reise noch hingehen soll.

Ich weiß auch genau, was mir bei der Gründung geholfen hat: Der offene Austausch mit anderen und die fantastische positive Energie, die ich von so vielen daraufhin bekommen habe. Der absolute Rückhalt meines Mannes und meiner Familie, das Netzwerken mit Gleichgesinnten und schließlich das „Einfach Machen“, über das ich in meinem ersten Blog-Beitrag schon geschrieben habe!

Ob diese Tipps anderen helfen können? Ich weiß es nicht. Ich habe einfach versucht, authentisch ganz ich zu sein und meine Meinung wie an eine Freundin weitergegeben. Übrigens soll mein nächster Blog-Beitrag, der schon seit Längerem in meinem Kopf feststeckt, das Thema Authentizität behandeln. Ein Thema das mich immer wieder umtreibt.

Ich freue mich sehr, wenn du mein Mama Start-Up Interview auf Dominikas Blog liest und auch gerne dort etwas kommentierst:

Mama Start-Up: Kristina Dolle, Gründerin von Serendana

Stöbere auch durch die anderen Interviews. Ich finde einige sehr inspirierend!

Liebe Grüße! Wie immer freue ich mich auf Austausch!!!

 

Erster Blogbeitrag

Zugegeben, den Titel hätte ich anpassen können. Da ich in diesem ersten Blogbeitrag aber noch kein bestimmtes Thema bearbeiten werde, sondern einfach endlich mit dem Blog anfangen will, lasse ich diese allgemeine Überschrift stehen. Dies ist mein erster Blogbeitrag, der ohne jegliche Vorbereitung einfach so runtergeschrieben wird, damit er endlich auf die Welt kommt!

Wenn man etwas Neues starten möchte, wird einem fast immer empfohlen, es sofort in Angriff zu nehmen. Je länger man wartet, desto mehr Ausreden findet man, es doch noch aufzuschieben. Da ich selber sehr perfektionistisch bin und alles gerne ganz gründlich mache, bin ich für die Aufschieberitis prädestiniert! Ich bereite mich gerne auf alles vor, bevor es losgehen kann. Ich belege sogar einen professionellen Blogger Lehrgang an einer Fernschule, um es auf jeden Fall mit dem eigenen Blog richtig hinzubekommen.

Vor genau einem Jahr, im Mai 2017, hab ich eine Auszeit vom Job genommen für sechs Monate. In dieser Zeit habe ich als Informations-Junkie viel gelesen und wollte gerne meine Erkenntnisse in einem Blog zusammentragen. Bevor ich das Projekt dann tatsächlich gestartet habe (ein Jahr später!), ist die Idee für meinen Online Concept Store serendana.de für eingespannte berufstätige Frauen entstanden. Von einer Idee kam es schnell zum Businessplan und im Februar 2018 zur Gründung. Jetzt bereite ich fleißig den Online Start vor und suche Produkte und pflege diese in die Shopsoftware ein. Für mich als wenig Technik-affinen Menschen zum Teil eine große Herausforderung.

– Ebenso wie übrigens die Beherrschung des Blog-Layouts 😉 Ich hoffe, ich mache euch nicht kirre mit zu vielen wechselnden Schriftarten und -Größen! – 

Während ich mein Shop Projekt voran getrieben habe, habe ich tatsächlich festgestellt, dass ein „einfach machen“ mich meistens viel schneller zum Ziel gebracht hat, als alles Vorbereiten. Und die Ergebnisse waren gar nicht unbedingt schlechter. Eine wichtige Erkenntnis für mich und ein großer Schritt weg vom Perfektionswahn, der für so viel Stress verantwortlich ist.

Mittlerweile bin ich sogar so mutig, dass ich einen wichtigen Selbstversuch, den ich mir schon sehr lange vornehme, einfach so gestern Morgen in die Tat umgesetzt habe. Ich will für mindestens sechs Wochen auf jeglichen zugefügten Zucker (also Obst ist erlaubt) verzichten! Da ich mich selber als Zucker-süchtig einstufe, ein riesiger Schritt. Funktioniert aber nur, wenn ich den Start ganz schnell hinter mich bringe, ohne weiter darüber nachzudenken – so wie beim Sprung vom 5 Meter Brett (den 10er habe ich mir nie vorgenommen und werde ich auch ganz bestimmt nicht!). Puh! Ich bin gespannt!

Gibt es bei euch etwas, was ihr eigentlich (vielleicht „immer schon“) einmal machen wolltet? Wer traut sich zu springen?!? Es wird wahrscheinlich nass, aber etwas Schlimmeres wird schon nicht passieren!

Schreibt mir gerne! Ich freue mich auf Austausch!