Erster Blogbeitrag

Zugegeben, den Titel hätte ich anpassen können. Da ich in diesem ersten Blogbeitrag aber noch kein bestimmtes Thema bearbeiten werde, sondern einfach endlich mit dem Blog anfangen will, lasse ich diese allgemeine Überschrift stehen. Dies ist mein erster Blogbeitrag, der ohne jegliche Vorbereitung einfach so runtergeschrieben wird, damit er endlich auf die Welt kommt!

Wenn man etwas Neues starten möchte, wird einem fast immer empfohlen, es sofort in Angriff zu nehmen. Je länger man wartet, desto mehr Ausreden findet man, es doch noch aufzuschieben. Da ich selber sehr perfektionistisch bin und alles gerne ganz gründlich mache, bin ich für die Aufschieberitis prädestiniert! Ich bereite mich gerne auf alles vor, bevor es losgehen kann. Ich belege sogar einen professionellen Blogger Lehrgang an einer Fernschule, um es auf jeden Fall mit dem eigenen Blog richtig hinzubekommen.

Vor genau einem Jahr, im Mai 2017, hab ich eine Auszeit vom Job genommen für sechs Monate. In dieser Zeit habe ich als Informations-Junkie viel gelesen und wollte gerne meine Erkenntnisse in einem Blog zusammentragen. Bevor ich das Projekt dann tatsächlich gestartet habe (ein Jahr später!), ist die Idee für meinen Online Concept Store serendana.de für eingespannte berufstätige Frauen entstanden. Von einer Idee kam es schnell zum Businessplan und im Februar 2018 zur Gründung. Jetzt bereite ich fleißig den Online Start vor und suche Produkte und pflege diese in die Shopsoftware ein. Für mich als wenig Technik-affinen Menschen zum Teil eine große Herausforderung.

– Ebenso wie übrigens die Beherrschung des Blog-Layouts 😉 Ich hoffe, ich mache euch nicht kirre mit zu vielen wechselnden Schriftarten und -Größen! – 

Während ich mein Shop Projekt voran getrieben habe, habe ich tatsächlich festgestellt, dass ein „einfach machen“ mich meistens viel schneller zum Ziel gebracht hat, als alles Vorbereiten. Und die Ergebnisse waren gar nicht unbedingt schlechter. Eine wichtige Erkenntnis für mich und ein großer Schritt weg vom Perfektionswahn, der für so viel Stress verantwortlich ist.

Mittlerweile bin ich sogar so mutig, dass ich einen wichtigen Selbstversuch, den ich mir schon sehr lange vornehme, einfach so gestern Morgen in die Tat umgesetzt habe. Ich will für mindestens sechs Wochen auf jeglichen zugefügten Zucker (also Obst ist erlaubt) verzichten! Da ich mich selber als Zucker-süchtig einstufe, ein riesiger Schritt. Funktioniert aber nur, wenn ich den Start ganz schnell hinter mich bringe, ohne weiter darüber nachzudenken – so wie beim Sprung vom 5 Meter Brett (den 10er habe ich mir nie vorgenommen und werde ich auch ganz bestimmt nicht!). Puh! Ich bin gespannt!

Gibt es bei euch etwas, was ihr eigentlich (vielleicht „immer schon“) einmal machen wolltet? Wer traut sich zu springen?!? Es wird wahrscheinlich nass, aber etwas Schlimmeres wird schon nicht passieren!

Schreibt mir gerne! Ich freue mich auf Austausch!